Cocktails

Geschichte, Stories und Kategorisierungen

Cocktailgeschichte

Wir schreiben das Jahr 1806 in Amerika. Im Zuge der ersten Form der Globalisierung durch die Besiedlung vieler Kulturen trafen logischerweise auch viele Spirituosen und Geschmäcker zusammen. Die harte ungefilterte und ungelagerte Maisspirituose wurde zudem Blasenfrisch abgefüllt, sodass diese pur auch keinen Genuss darstellte.

Also warum nicht den harten Alkohol nicht etwas trinkbarer machen durch Zugabe von weiteren Zutaten. Wie zum Beispiel auch Bitters. Bitters waren früher Gesundheitselixiere. Kräuter-, Wurzel- und Pflanzenextrakte auf Alkoholbasis.

Einige Jahre vorher wurde in England schon ein Likörextrakt mit Ale oder auch Wein gemischt getrunken für einen intensiveren Geschmack. Dieser Drink hieß dann Coq-tail und hieß soviel wie falsches Pferd.

Stories

„Cocktail“ heißt wörtlich übersetzt „Hahnenschwanz“.
Wie ist diser Begriff für ein Mischgetränk alkoholischen Ursprungs entstanden?

Woher die Namensgebung stammt weiß man also leider nicht.

Über 21 Geschichten zur Namensfindung kursieren in den Fachbüchern der damaligen Zeit.

Einige häufen sich. Hier ist zum Beispiel von der Bardame Betsy in der Tavern at Flannigan´s die Rede, welche ihren „gockelnden“ Gäste eine Hahnenschwanzfeder an oder in den Drink gelegt haben soll.

Eventuell soll der Namen dieser alkoholischen Mischgetränke mit mindestens drei Zutaten aber auch auf Hahnenkämpfe zurückzuführen sein. Hier wurde auf den siegenden Hahn getrunken, indem man bei diesem Ritual eine Feder des Verlierers in die Luft streckte und alle mit einem Glas in der Hand „Let´s drink on the cock´s tail“ riefen. Eventuell wurde da ja schon ein Drink namens „Cocktail“ serviert.

Kategorisierung

Cocktails & mixed drinks kategorisiert man in Barkarten und Büchern meist nach Grundspirituose,
Geschmack aber auch nach den klassischen Kategorien.

CLASSICS | PRE-DINNER

auch Aperitif-Cocktails genannt, werden meist in der Cocktailschale serviert
Dadurch werden sie meist auch spärlicher garniert.
Die Classics sind zugleich auch Aperitifs, sie sind also sehr appetitanregend. Sie sind vom Geschmack herb und leicht bitter bis sauer. Aufgrund der geringeren Anzahl der Zutaten sowie Säfte sind sie meist sehr alkoholisch.

LONG DRINKS

auch Highball genannt sind groß und haben ungefähr 290 bis 400ml und laden den ganzen Tag und Abend zum Genuss ein. Longdrinks werden umgangssprachlich gerne  Drinks bestehend aus Grundspirituose, Filler und Eis genannt. Aber auch mehr Zutaten und der Verzicht auf Kohlensäure sind hierbei möglich. Der Name bezieht sich also eher auf die Flüssigkeitsmenge.

SOURS

gehören auch zu den short drinks.

Diese Kategorie gehört auch zu den Klassikern, Startern und zu den Bekanntesten. Wie der Name schon sagt sind Sours säuerlich und leicht süß. Anhand dieser Cocktails könnte man sehr gut jede Bar und deren Barkeeper testen, da sie auf jeder Karte stehen und auch beherrscht werden sollten.
Zumal ist es bei einem Sour sehr wichtig das Rezept zu beherrschen und auch sauber zuzubereiten. Deshalb sind Sours sehr schwer in der Zubereitung, etwas zu viel Zucker oder zu viel Zitrone und er ist in disbalance und dieser Fehler ist schwer wieder zu korrigieren.
Gerade in Verwendung mit frischem Zitronensaft. Dieser schmeckt ja je nach Frucht und Fruchtreife unterschiedlich.

Fizzes sind Sours, die mit Wasser (Soda) aufgegossen werden. Collinses sind Fizzes, die im Glas aufgebaut und verrührt werden. Wichtig hierbei ist, dass Sodawasser oder sehr mineralienarmes Wasser verwendet wird.

TROPICAL & EXOTIC DRINKS

auch Fancies genannt. Diese entstanden aus einfachen Longdrinks, wie zum Beispiel Malibu mit Ananassaft oder etwaige andere Longdrinks und wurden immer mehr verfeinert, bis zu den heutigen. Der Name Fancy bedeutet chic und schön. Sie gehören heute zu den meist getrunkenen und beliebtesten Cocktails. Hierbei und bei einer neuen Kreation dieser Gattung spielt die Farbwahl und der meist süße Geschmack eine sehr große Rolle. Zumal sie sehr leicht zu trinken sind und man beim Genuss den Alkohol nur sekundär schmeckt. Die Dekoration dieser bezieht sich meist auf die klassische Cocktailkirsche (oder auch Karambole: Sternfucht) oder auf Früchte, wessen Säfte auch in den Cocktails vorhanden sind.

AFTER DINNER & DIGESTIF DRINKS

sind meist cremig, sahnig und süß im Geschmack und schließen daher den Magen und rufen eine Art Sättegefühl hervor. Ein häufiger Hauptbestandteil in solchen ist Sahne. Ein flüssiger Nachtisch also.

Cocktail-Herstellung in HOW-TO-Videos!

Auf diesen Seiten gehe ich bewusst nicht auf Cocktailrezepte und deren Herstellung ein. Hier gibt es im Internet zahlreiche Rezeptsammlungen. Wenn auch die Drinks nicht immer perfekt und ausgewogen sind. Man findet aber sehr viele Cocktailrezepte, welche auch schmecken.

Dennoch möchte ich Dir mit folgendem Link einige Cocktails & deren Rezepte aus meiner Feder nicht voerenthalten.